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Ursprünglich lief dieses Flugzeug bei Northrop unter der Nennung NF-156F als günstiger, wartungsarmer Jäger. Der Erstflug fand am 30.7.1959 statt. Für solche Modelle war zur damaligen Zeit jedoch kein Markt vorhanden. Die US Army signalisierte zwar Interesse, diesen Typ zur Bodenunterstützung einzusetzen, aber die US Air Force wollte weder die Army Jäger fliegen lassen noch die Jäger für die Army fliegen. Die F-5 wurde so zu einem guten Design, dass der Bürokratie und den Rivalitäten zwischen den Teilstreitkräften zu dem Opfer fiel. Präsident Kennedy hatte ein Militärhilfe-Programm für die weniger entwickelte Alliierte in das Leben gerufen. Weil sie so günstig zu beschaffen und zu unterhalten war, wurde die NF-156 wieder ausgegraben und für den Export produziert. Zu den ersten Nationen, die diese neuen Jäger erhielten, gehörte Süd-Vietnam. Dort stellte die F-5A ihre Effektivität gegen kommunistische Truppen unter Beweis. Während der Kämpfe in Vietnam erhielt der Freedom Fighter dann auch seinen Spitznamen Tiger. Als in dem Kriegsverlauf der Flugplatz Bien Hoa von den Kommunisten überrannt wurde, fanden sich die süd-vietnamesischen Piloten in der Lage wieder, von "eigenen" F-5A angegriffen zu werden. Bemängelt wurden an der F-5A unter anderem die Reichweite und die schwachen Flugleistungen. Mit zusätzlichen Panzerplatten, größeren Tanks und neuen Triebwerken wurde die F-5E unter dem neuen Namen Tiger II das bis heute einzige Flugzeug, das sein eigener Ersatz wurde. Auf Basis dieses Designs wurden viele Varianten entwickelt, darunter auch Aufklärungs-Versionen. Obwohl ihr in ihrem Herkunftsland der Erfolg versagt war, wurde die F-5E in viele Länder (z.B. Äthiopien, Brasilien, Chile, Griechenland, Indonesien, Iran, Jordanien, Kanada, Marokko, Norwegen, Phillipinen, Saudi Arabien, Südkorea, Schweiz, Taiwan, Thailand, Türkei) verkauft und wurde so zu dem Hauptstandbein vieler Luftstreitkräfte. Sie ist in einigen Ländern stets noch in dem Einsatz. Die F-5 wurde später von der US Navy als Trainingsflugzeug für den Kampf gegen Opposing Forces benutzt, da ihre Leistungsdaten mit denen der sowjetischen MiG-21 vergleichbar waren. Da eine Flugstunde dieser Jets sehr günstig ist, sind sie bis heute in dem Einsatz. Diese Maschinen werden von speziell in sowjetischer Kampfdoktrin ausgebildeten Piloten geflogen und spielen in simulierten Kämpfen die "bösen Jungs". In dieser Rolle kam die F-5 Tiger auch zu Kino-Ehren: In dem Film Top Gun gaben die Jets in den Luftkampf-Szenen die fiktive sowjetische MiG-28. Des Weiteren setzt die US Air Force die Variante T-38 Talon zur Pilotenausbildung ein. Auf diesem Typ sammeln praktisch alle US-amerikanischen (und auch deutschen) Jetpiloten ihre ersten Überschallflug-Erfahrungen. Das Design der F-5 diente als Basis für weitere, teilweise sehr erfolgreiche Flugzeugtypen, darunter die F-20 Tigershark . Die F/A-18 Hornet entstand aus dem Prototypen YF-17 Cobra, der in Teilen auf der F-5 Tiger II basierte. Buch-Tipp: Das magische Baumhaus (Bd. 17): Im Reich des Tigers Sehr spannend! Dieses ist aus dieser Buchreihe der Lieblingsband meiner Tochter. Sie hat das Buch an einem Tag gelesen. Was mich selbst verwunderte, da sie vorher nicht so sehr für Bücher zu begeistern war. Es ist sehr spannend geschrieben und versetzt die Kinder in die abenteuerliche Welt des Dschungels durch den sie sich kämpfen müssen und...
· Diese Seite wurde bisher 186 mal abgerufen. · Letzte Counteraktualisierung erfolgte am 16.05.2008 um 17:16:08 · Diese Seite wurde zuletzt geändert um 08:20, 2. Okt 2004. · Letzte Portalaktualisierung erfolgte um 08:00:00 GMT, 25.02.2008 Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Northrop F-5 aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Inhalte. In der Wikipedia ist eine Autorenauflistung verfügbar.
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